Tipps für eine Onlinebewerbung

Wie sollte z.B. eine Onlinebewerbung aussehen?

Da heutzutage immer öfter Bewerbungen per EMail erwünscht sind, sollte der Kandidat stets einige Punkte für ihre Onlinebewerbung beachten.

1. Die eigene Adresse

Der Name des E-Mail-Accounts sagt schon einiges über den Besitzer aus. »vollpfosten0815@hotmail.com« mag zwar ein guter Gag sein, ist aber für eine Bewerbung völlig ungeeignet. Am besten eignen sich hier neutrale Namen (etwa »Vorname.Nachname@provider.de«) oder Namenskürzel für einen positiven Eindruck.

2. An welche Adresse sende ich meine Onlinebewerbung?

Viele Unternehmen verfügen sowohl über eine allgemeine Job-E-Mail-Adresse als auch über persönliche Kontaktadressen ihrer Mitarbeiter. Eine direkte Anfrage an den speziellen Ansprechpartner der Firma ist die sicherste Wahl. Ansonsten kann es leicht passieren, dass Ihre Bewerbung in der Masse von Spam und allgemeinen Anfragen untergeht oder nicht korrekt weitergeleitet wird. Titulieren Sie Ihren Ansprechpartner in der E-Mail mit Namen. Ansonsten kann schnell der Eindruck entstehen, dass Sie eine Serienmail abgeschickt haben.

3. Absenderadresse in der E-Mail nicht vergessen

Bei einer E-Mail-Bewerbung sollte der Absender am Ende und nicht am Anfang der Mail aufgeführt werden. Dort sollte Ihre komplette Adresse stehen, inklusive Telefon, Handy und wann Sie unter der angegebenen Telefonnummer erreichbar sind. Bitte achten Sie auch auf einen angemessenen Anrufbeantworterspruch!

4. Umgangsformen berücksichtigen

Die Umgangsformen werden im Allgemeinen zwar immer legerer, aber eine gewisse Etikette ist besonders im Berufsleben nach wie vor aktuell. Die »Sie-Form« hinterlässt einen besseren Eindruck als die flapsige »Du-Anrede«. Außerdem sollten sämtliche Grußformeln und Höflichkeitsregeln in Ihrer E-Mail enthalten sein.

5. Betreffzeile

Die Betreffzeile ist bei jeder Onlinebewerbung besonders wichtig, weil sie das Erste ist, was der Empfänger liest. Daher ist es sinnvoll, präzise anzugeben, worum es in der E-Mail geht.

6. Das Anschreiben: In der Kürze liegt die Würze

Schreiben Sie keine E-Mail, die man endlos scrollen muss. Gehen Sie davon aus, dass Ihr Ansprechpartner wenig Zeit hat und alle wesentlichen Informationen auf maximal einer Bildschirmseite lesen will. Die meisten Menschen lesen Ihre E-Mails gleich auf dem Rechner. Damit der Leser den Überblick behält, formatieren Sie Ihr Anschreiben übersichtlich in kurze und übersichtliche Absätze. Wer sein Anschreiben lieber als Anhang versenden möchte, sollte dies am besten im universellen PDF-Format abspeichern.

Welche Fragen sollte Ihr Anschreiben unbedingt beantworten?

  • Wie haben Sie von der Arbeitsstelle erfahren?
  • Was interessiert Sie an dieser Arbeitsstelle besonders?
  • Welche Qualifikationen bringen Sie mit?
  • Welche besondere Berufserfahrung haben Sie gesammelt?
  • Welche sonstigen Kenntnisse haben Sie erworben und wo? (Volkshochschule, Praktika, Kurse usw.)
  • Wenn nach Gehaltsvorstellungen und frühestmöglichem Eintrittstermin gefragt wird, sollten Sie auch darauf antworten. Wenn Sie dies nicht tun, sind Ihre Unterlagen nicht vollständig und werden im schlechtesten Fall erst gar nicht bearbeitet.

7. Lebenslauf

Senden Sie Anhänge nur als PDF. Ein besonderes Ärgernis sind E-Mails über 4.000 Kilobyte (etwa 15 Seiten Word-Dokumente oder eine 4MB-Präsentation mit vielen Bildern). Denken Sie daran, dass die Bewerbung per E-Mail dazu dienen soll, einen guten ersten Eindruck zu hinterlassen, der zu einem persönlichen Gespräch führt. Zeugnisse und andere Unterlagen können Sie später immer noch nachreichen. Der Lebenslauf sollte auf maximal zwei DIN-A4-Seiten passen.

Inhalte:

  • Persönliche Daten (Name, Kontaktdaten inkl. E-Mail-Adresse und Telefonnummer)
  • Bild (dem Job entsprechend!)
  • Schul- und Ausbildungsstationen (Ausbildungsstätte, Ort, Art der Ausbildung und des Abschlusses)
  • Beruflicher Werdegang (bitte den aktuellen Job als Erstes)
  • kurze Tätigkeitsbezeichnung
  • Ort und vollständiger Name der Firma sowie Webadresse
  • Sprachen, Auslandsaufenthalte, sonstige Qualifikationen
  • optional: Ehrenämter/privates Engagement, Hobbys, Auszeichnungen etc.
  • Datum

Lebensläufe auf Englisch sind komplett anders aufgebaut als in Deutschland. Sollten Sie sich zum Beispiel in den USA bewerben, schicken Sie bitte keine typische deutsche Bewerbung ab. Aufgrund der Antidiskriminierungsgesetze werden dort zum Beispiel keine Fotos und kein Geburtsdatum angegeben.

Das Vorstellungsgespräch

Die Kandidaten sollten sich vor einem Gespräch gründlich über das Unternehmen informieren. Firmen stellen nur in den seltensten Fällen Mitarbeiter ein, die noch nicht einmal über ihr Geschäftsmodell
Bescheid wissen. Die wichtigsten Informationen finden Sie im Regelfall auf der Unternehmenswebsite. Darüber hinaus helfen Artikel in der Fachpresse, die Sie am einfachsten über Google ausfindig machen. Börsennotierte Unternehmen verschicken zudem aufschlussreiche Firmenbroschüren.

Reise zum Vorstellungsgespräch

Wenn Sie in derselben Stadt leben, in der auch das Unternehmen ansässig ist, sollten Sie einmal zur Probe zum neuen Arbeitsort fahren. Seien Sie lieber viel zu früh dort, als den zukünftigen Chef 15 Minuten warten zu lassen und völlig gestresst anzukommen.

Präsentation

Kleider machen Leute. Deshalb bitte dem Job angemessene Kleidung tragen. Auch wenn die meisten Unternehmen einen legeren Kleidungsstil pflegen, sollte ein Bankkaufmann nicht in kurzer Hose erscheinen.

Das Interview

Im Interview sollte man direkt und ehrlich antworten. Seien Sie ganz Sie selbst. Guter Augenkontakt und ein solider Händedruck sind wichtig. Vor dem Interview sollten Sie Ihren Lebenslauf noch einmal durchgehen, um Fragen schnell beantworten zu können. Eine positive Grundeinstellung während des Gesprächs muss in jedem Fall rüberkommen. Die Detailfragen zum Job werden in der Regel vom zukünftigen fachlichen Vorgesetzten gestellt und man sollte sich entsprechend gut darauf vorbereitet haben. Das wichtigste Anliegen des Kandidaten sollte sein, die ihm gestellten Fragen souverän beantworten zu können.

Abschluss

Sagen Sie direkt, dass sie den Job wollen. Fragen Sie, wie es weitergeht. Wenn das Vorstellungsgespräch beendet ist, schreiben Sie einen kleinen Zweizeiler als Dankes-E-Mail. Denn das ist die letzte Chance, noch einmal auf Ihr starkes Interesse hinzuweisen und mögliche Fehler im Gespräch zu korrigieren.

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